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05.09.2018

Internationale Aktivitäten der Ernährungswirtschaft Brandenburg

Eine Umfrage des Clustermanagements und des Enterprise Europe Network (EEN) Berlin-Brandenburg untersuchte die Internationalisierungsinteressen und –bedarfe bei den Clusterakteuren.

Rund 120 Umfrageteilnehmer aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen beantworteten Fragen den Themen:

  • Ist-Stand der Internationalisierung
  • Pläne für die Internationalisierung
  • Ziele der Internationalisierung
  • Zielländer der Internationalisierung
  • Gründe, die für bzw. gegen eine (zukünftige) Internationalisierung sprechen
  • Unterstützungsbedarf
  • Statistik

Die Umfrage zeigt, dass 60 Prozent der befragten Unternehmen Geschäfts- oder Kooperationsbeziehungen ins Ausland haben. Die Teilnehmer gaben hier vor allem das europäische Ausland an. Die wichtigsten Ziele der Kooperationsbeziehungen sind der Ex- und Import. Forschungs- und Entwicklungskooperationen und Zusammenarbeit in (EU-)Projekten ist je für rund ein Drittel der befragten Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein Ziel der internationalen Aktivitäten.

Zukünftig wollen diejenigen, die bereits internationale Geschäfts- und Kooperationsbeziehungen unterhalten, diese auch ausbauen oder pflegen. Auch hier wird vor allem das EU Ausland als Zieldestination genannt. Mit gut 66 Prozent bleibt der Export das weit wichtigste Ziel der Unternehmen. Erfreulich ist, dass ein Drittel der Befragten auch zukünftig für Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit ausländischen Partnern zusammen arbeiten will.

Der mehrheitlich geäußerte Wunsch, Unterstützung beim Ausbau der Geschäfts- und Kooperationsbeziehungen zu erhalten, wird vom Clustermanagement und dem EEN Berlin-Brandenburg zukünftig zum Anlass genommen, zielgerichteter zu passenden Förderprogrammen zu informieren sowie noch stärker auf passgenaue Kooperationsangebote zu achten.