Waste-to-Ressource-Unit
© Projektkonsortium Waste-to-Ressource-Unit
Waste-to-Ressource-Unit für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert!

Das Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. zeigt im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung eine innovative Idee zur urbanen Bioökonomie auf. Ab sofort kann für das Brandenburger Konsortium abgestimmt werden!

Die Idee der Waste-to-Ressource-Unit wurde beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 als einer von drei Nominierten vorgestellt. Die von der Jury ausgewählten Finalisten werden am 2., 3. und 4. November 2020 in der 3sat-Wissenschaftssendung „nano“ vorgestellt.

Apl.-Prof. Dr. Daniel Pleissner vom Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. in Bad Belzig hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Bonn, dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e.V., dem Fraunhofer IME und Inter 3 aus Berlin das Konzept der „Waste-to-Resource-Unit“ vorgestellt, um eine Umwandlung von organischen Rohstoffen in Lebensmittel und andere hochwertige Rohstoffe zu ermöglichen.

Eingesetzt in Kantinen oder anderen Einrichtungen werden gemischte Lebensmittelabfälle hygienisiert und einzelne Bestandteile wie z.B. Proteine und Stärke extrahiert um damit vor Ort, Algenbiomasse für die Nutzung in der Lebensmittelproduktion herzustellen.

Je nach Zusammensetzung der Nahrungsmittelreste ist z.B. auch die Gewinnung von Pigmenten, Vitaminen oder Antioxidantien für die Lebensmittelproduktion möglich. Dank der modularen Bauweise ist die „Waste-to-Resource-Unit“ flexibel einsetzbar und reduziert Transportwege auf ein Minimum. Die Rohstoffeffizienz in Städten kann so gesteigert und die Umweltbelastung gesenkt werden.

Über den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung wurde 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen, um nachhaltigkeitsbezogene Forschungsleistungen Deutschlands zu würdigen und zu helfen, sie mit dem Nachhaltigkeitsengagement von Unternehmen und Kommunen zu verknüpfen.

In den vergangenen Jahren wurden Beiträge zu den FONA-Leitinitiativen Green Economy, Zukunftsstadt, Energiewende, Wärmewende, Wasser und Biodiversität prämiert. In diesem Jahr steht das Thema „Urbane Bioökonomie“ im Fokus des Forschungspreises.

Partner 

Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung wurde 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen, um nachhaltigkeitsbezogene Forschungsleistungen Deutschlands zu würdigen und zu helfen, sie mit dem Nachhaltigkeitsengagement von Unternehmen und Kommunen zu verknüpfen. In den vergangenen Jahren wurden Beiträge zu den FONA-Leitinitiativen Green Economy, Zukunftsstadt, Energiewende, Wärmewende, Wasser und Biodiversität prämiert.

In diesem Jahr steht das Thema „Urbane Bioökonomie“ im Fokus des Forschungspreises. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.